Weide am See

Burnout-Prävention

Prävention von Burnout und Regenerationsmaßnahmen nach einem Burnout: Wir arbeiten für die Ressourcenerhaltung, um Burnout abzuwenden und nach einem Burnout die Gesundheit zu fördern. Das Burnout-Syndrom zählt laut ICD-10 zu den Faktoren, die den Gesundheitszustand so stark beeinträchtigen, dass das Gesundheitswesen in Anspruch genommen wird. Burnout-Prävention erspart allen Beteiligten hohe Kosten. Mit Kosten ist nicht in erster Linie Geld gemeint. Es geht um die Folgen für die Gesundheit. Nutzen Sie das Supervisionszentrum. Ohne Wartezeit wie bei Kassenpsychologen. Für die Senkung der Krankheitsrate im Unternehmen und in der Familie.

Warum ist die Prävention von Burnout heute so wichtig?

Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind schneller geworden, die Anforderungen an alle in der Gesellschaft sind erheblich gestiegen. Einerseits sind da hohe Unternehmensvorgaben und Zielvereinbarungen. Andererseits gibt es einen hohen Anspruch an Lebensqualität. Beziehungen und Familien stehen unter Spannung, weil Verdiener das Unmögliche möglich machen wollen bzw. sollen: sowohl ein sicheres Einkommen als auch ausreichend Zeit und Zuwendung für die Familie. Es ist ein hoher Anspruch, den Arbeitsalltag mit dem Familienleben in Einklang zu bringen (Work-Life-Balance). Dieser Spagat ist angesichts der Anforderungen in den Jobs oft nicht möglich. Somit ist schon dieses unerreichbares Ziel für sich gesehen ein Stressfaktor.

Präventionsprogramme, Stressbewältigungskompetenz, Körpermanagement, Regenerationsphasen und Erfohlungstrainings sind angesichts der Symptombelastung unverzichtbar. Es gibt viele Früherkennungsanzeichen für Überlastung, die der Prävention des Burnouts dienen können.

Das Supervisionszentrum bietet Beratung und Konzepte zur Prävention von Burnout:

  • Beratung zur Burnout-Prävention in Einzelsitzungen
  • Beratung und Schulung zur Vorbeugung für Beschäftigte aus dem Personalwesen (Personalreferenten, HR-Mitarbeiter)
  • Kollegiale Beratung von Ärzten und Psychotherapeuten
  • Dank Einbindung in das Facharztzentrum auch ärztliche Begleitung möglich

Hohe Belastung für Betroffene und Angehörige – große Entlastung durch Prävention

Auf dieser Website stehen nicht die finanziellen Kosten im Vordergrund. Diese Kosten interessieren v.a. die Leistungsträger im Gesundheitswesen. Hier geht es um die persönlichen Kosten und Verluste für die Betroffenen.

Wir arbeiten in Frankfurt mit unseren Klienten dafür, aus dem Zustand des Ausgebranntseins in eine ausgeglichene, als kraftvoll erlebte Lebenslage zu kommen. Im Idealfall können wir mit Menschen arbeiten, bevor sich die Zeichen eines Burn-Out zeigen.

Frühwarnzeichen für Burnout

Frühe Hinweise auf einen Burnout gibt es durchaus, man muss sie allerdings lesen können, um frühzeitig vorbeugend in der Burnoutprävention aktiv zu werden. Wir schulen unsere Klienten darin, ihre Psychosomatik und ihre belastenden Gedanken und Gefühle zu nutzen, statt sie als Krankheitszeichen abzuwerten.

Burnout Frühwarnzeichen auf der Verhaltensebene

  • Verlust der Einschätzung eigener Grenzen – Selbsteinschätzungstests sind hier sehr sinnvoll
  • Das Erleben von Zielkonflikten (Zwickmühlen)
  • Loyalität wird über das eigene Wohlbefinden gestellt
  • Ableisten von Überstunden
  • Selbstvorwürfe und Selbstabwertungen: stressbezogene Burnoutfaktoren
  • Auseinandersetzungen im privaten und beruflichen Umfeld
  • Schwindender / fehlender Bezug zu sich selbst
  • Versuche, „das Unmögliche“ möglich zu machen, z. B. durch noch mehr Überstunden
  • Rückzugsversuche ohne „Erholungserfolge“

Prävention von Burnout beginnt bei der Überprüfung des Verhaltens.

Frühwarnzeichen für Burnout auf der psychosomatischen Ebene

  • Erhöhte Infektanfälligkeit kann auf eine tiefe Erschöpfung hinweisen
  • Schlafstörungen: Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen
  • Anhaltende Nervosität und Gereiztheit sind mögliche Indikatoren für Erschöpfung, die in einen Burnout münden könnte
  • Magen-Darm-Probleme (Reizdarm-Syndrom, Gastritis u.a.)
  • Rückenschmerzen
  • Lustlosigkeit und Müdigkeit

Prävention heißt auch hier: Frühwarnzeichen erkennen und nutzen.

Konzepte zur Prävention vor einem Burnout

Viele, die sich in der Nähe von bzw. in Überforderungssituationen befinden, suchen unsere Beratung auf. Zu diesem Personenkreis zählen zunehmend auch Personen aus dem Bereich Personalwesen. Viele – auch private – Sorgen und Anliegen werden heute in den Personalabteilungen von Unternehmen vorgetragen. Von Personalreferenten wird oft mehr erwartet, als diese im Rahmen ihrer Zeitkontingente und Ressourcen leisten können.

Wir arbeiten mit einem 360°-Ansatz zur Burnout-Prävention: mit Einzelpersonen und, wo dies möglich ist, auch mit Vorgesetzten sowie mit Gruppen. Zu den Schritten in der Burnout-Vorbeugung zählen z. B.:

  • Ursachen für ungesunden Stress (Disstress) finden
  • Wo werden unlösbare Aufgaben übernommen?
  • Erfolglose Lösungsversuche identifizieren
  • Überforderungsrisiken finden
  • Strategien zur Stressbewältigung in den Alltag übernehmen (Coping)
  • Absprachen mit Vorgesetzten, wo dies möglich ist
  • Minimale systemische Interventionen mit anhaltender Wirkung
  • Hypnosystemische Ansätze in Zusammenarbeit mit der Systelios-Klinik Siedelsbrunn, Dr. Gunther Schmidt
  • Weiterbildungen und Schulungen zu Themen wie Stressbewältigung, Stressmanagement, Konfliktmanagement und Auftragsklärung im Unternehmen,
  • Workshops und Arbeit mit Teams – auch in den Unternehmensräumen
  • Zusammenarbeit mit Krankenversicherungen bei der Umsetzung von Präventivkonzepten für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM)

Vereinbaren Sie Ihren Termin. Rufen Sie uns an 069-48008889 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Burnout Hintergrund

Burnout ist eine Rahmen- bzw. Zusatzdiagnose. Die Bezeichnung Burnout (oder Burn-Out) als Überbegriff dient häufig zur Charakterisierung von Personen, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen (Z70-Z76). Die Nomenklatur des ICD-10 definiert „Ausgebranntsein“ und einen „Zustand der totalen Erschöpfung“. Abschnitt Z73 umfasst „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“.

Obwohl das Burnout-Syndrom häufig auftritt, unterschätzen viele die Ursachen und die Möglichkeiten, das Ausbrennen zu verhindern. Prävention ist viel einfacher, als die meisten denken:

Stressquellen / Stressursachen finden

Viele Menschen sind sich der Belastungen gar nicht bewusst, die sie auf sich nehmen. Hier beginnt die Prävention von Burnout. Die Sensibilisierung für eigene Anliegen und Grenzen ist wichtig. Selbsteinschätzungstests können dabei helfen. Wir unterstützen unsere Klienten bei der Identifizierung von Stressursachen. Das beginnt bei einer Sensibilisierung für die Körperwahrnehmung.

Auf die Signale des Körpers achten

Von Psychosomatik sprechen viele meistens im Zusammenhang mit Krankheiten. Tatsächlich bieten psychosomatische Wechselwirkungen eine große Chance für die optimale Selbsteinschätzung. Wenn wir eine Herausforderung als zu hoch einschätzen, zeigt uns das unser Körper sofort – und unwillkürlich. Einige Beispiele:

  • Unwohlsein
  • Anspannung
  • flacher Atem
  • Schwindel
  • Herzrasen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Verdauungsprobleme

In jeder Lebenssituation gibt es einen Moment, in dem wir schon sehr früh erkennen können, ob etwas für uns passend, also stimmig ist. Stimmig heißt, dass es in unsere Wertvorstellungen und unseren Tagesplan, aber auch zu unseren Energiereserven passt. Aufmerksamkeit für die Signale des Körpers ist ein schneller und kostenloser Selbsteinschätzungstest. Machen Sie einmal diesen Test. Legen Sie die Hand aufs Herz und fragen Sie sich: Bin ich im Gleichgewicht? Was benötige ich momentan? Sie werden sehen, dass Sie mit solchen kleinen Selbsteinschätzungstests recht schnell ein gutes Gefühl für Ihre Körperwahrnehmung finden. Und wenn Sie spüren, was zu viel ist, sind Sie bereits in der Phase der Prävention.

Regenerationsmaßnahmen: nicht nur für andere – auch für Sie

Regenerationsmaßnahme – das ist ein allzu trockener Begriff für die existentiell notwendige, sehr lebendige Zuwendung zu uns selbst. In der Praxis erleben wir es immer wieder, wie sehr loyale Menschen auf das Wohlergehen ihrer Umgebung bedacht sind. Prävention findet für hochloyale Menschen oft im Hinblick darauf statt, dass es ihrer Umgebung an nichts fehlen soll:

Unermüdlich sorgen Mütter und Väter für die Kinder, den Haushalt und das Einkommen. Ja, und auch für die Paarbeziehung, doch diese kommt ab einem bestimmten Belastungsgrad oft zu kurz. Da das klassische Rollenverständnis nicht mehr existiert, sind Doppelbelastungen und Missverständnisse an der Tagesordnung. Daher ist es sehr wichtig, in einem Verbund von Familie, aber auch in Arbeitsteams, für Regenerationsmöglichkeiten zu sorgen. Erholungstage, Rückzugsmöglichkeiten, Auszeiten. Soweit zur gegenseitigen Versorgung. Es gibt aber noch einen entscheidenen Faktor, der oft nicht gesehen wird.

Fleißige, loyale Persönlichkeiten haben nicht selten die Neigung, nur die anderen zählen zu lassen. Für sich tun sie wenig bis nichts. Das führt zu einer tiefen Leere und Traurigkeit. Nach außen hin präsentieren sich diese loyalen Menschen als Stehaufmännchen. Sie wirken wie Bäume, denen kein Sturm etwas anhaben kann. Doch der Eindruck täuscht. Altruismus kann, grenzenlos betrieben, zur Falle werden.

Wir arbeiten im Supervisionszentrum für die Entwicklung einer gesunden Selbstfürsorge. Hierzu führen wir die Klienten an den Punkt, an dem es nur um sie geht, ausschließlich um ihr Leben, ihre Anliegen und Sehnsüchte. Hier entstehen Rührung und das Gefühl von Kongruenz, Stimmigkeit.

Literatur und Links zur Prävention von Burnout

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch die Mittel zur Veränderung in sich trägt. Es ist lediglich eine Frage der Bewusstwerdung und des Übens in der Anwendung. Gut möglich, dass Sie mit den hier vorgeschlagenen Empfehlungen schon ein schönes Stück weiterkommen. Oder Ihr Anliegen sogar erfüllen. Die hier bereitgestellten Links zu den Kaufempfehlungen sind Partnerlinks. Vom Kaufpreis erhält die Redaktion als Ausgleich für das Bereitstellen der Informationen einen kleinen Anteil. Der Kaufpreis bleibt für Sie gleich.

„Gut beraten in der Krise“, Gunther Schmidt et al. – sehr hilfreich für die Prävention von Burnout, nicht nur für Berater.

Dieses Buch beschreibt den professionellen Umgang mit Situationen, auf die sich niemand vorbereiten kann. Es richtet sich in erster Linie an Berater und Trainer, ist aber grundsätzlich für Personen geeignet, die sich mit einem Burnout vorbeugenden Maßnahmen beschäftigen. Es zeigt Strategien und Methoden professioneller Berater. Ein interessanter Einblick auch für alle, die sich selbst beraten wollen

„Wie hypnotisieren wir uns erfolgreich im Alltag – Einführung in hypnosystemisches Empowerment“ (Gunter Schmidt, DVD vom Auditorium-Netzwerk)

Dr. Gunther Schmidt in einem seiner legendären Vorträge, vom Auditorium-Netzwerk konserviert. Verinnerlichen Sie sich die Erfahrungen des Wegbereiters des hypnosystemischen Ansatzes. Es wird ein Stück schwieriger werden, „in einen Burnout zu rutschen.“

Organizational Burnout: Das versteckte Phänomen ausgebrannter Organisationen – erschienen bei Springer Gabler. Von Gustav Greve

Burnout ist nicht nur ein Phänomen von Einzelpersonen. Auch Organisationen können sich erschöpfen. An sich, den Märkten, den Ansprüchen von innen wie von außen. Ein wertvoller Beitrag zur Prävention von Burnout in Firmen, Unternehmen, politischen und sozialen Organisationen.

Wer pflegt, muss sich pflegen: Belastungen in der Altenpflege meistern

Ein wertvoller Beitrag für Angehörige pflegender Berufe, die sich für die Prävention von Burnout interessieren. Viele Menschen übersehen die Selbstfürsorge und erschöpfen sich daran.

MiniMax-Interventionen: 15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung

Inzwischen ein Klassiker von Dr. Manfred Prior, Milton-Erickson-Gesellschaft Frankfurt, Kriftel

Die auszehrende Organisation: Leistung und Gesundheit in einer anspruchsvollen Arbeitswelt

Worauf kommt es bei der Prävention von Burnout an? Auf diese Frage geht das Buch in unterschiedlichen Arbeitskontexten ein. Hier wird deutlich, warum Prävention in der Entstehungskette von Erschöpfung schon sehr früh einsetzen muss. Das Buch zeigt, wie statt des Burnout-Syndroms eine gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit an die Tagesordnung im Arbeitsalltag kommen kann.