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Systemische Therapie und systemisches Denken in Frankfurt

Das Supervisionszentrum in Frankfurt arbeitet mit dem systemischen Ansatz. Was heißt systemisch?

Systemische Beratung und systemische Therapie unterscheiden sich von anderen Beratungsansätzen durch einen entscheidenden Umstand: In der Systemischen Therapie wird nicht von der Störung des Menschen ausgegangen, sondern auf die Wechselwirkung geachtet, die sich im Kontext von Loyalität und Selbstverpflichtung ergibt.

Was auf den ersten Blick wie ein Problem aussieht, ist im Sinne der Systemischen Therapie oft ein wertvoller Hinweis auf einen Lösungsansatz. Das Kind mit Magersucht ist in der Familientherapie der Indexpatient. Das Problem wird – systemisch betrachtet – zum Lösungsanker in der Therapie.

Der Ansatz einer Familientherapie geht davon aus, dass nicht ein einzelner Mensch in Therapie gehen sollte, sondern dass die systemische Sichtweise Lösungen zu Tage fördern kann, die allen auf der sozialen Ebene (im Miteinander) helfen können.

Systemische Therapie und Familientherapie

  • Phänomene wie das menschliche Verhalten werden in der systemischen Therapie stets in einem Kontext (Systemzusammenhang) betrachtet. Das heißt:
  • Eine Person, die z. B. mit dem Burnout-Syndrom in die Beratungspraxis kommt, wird in einer systemischen Sitzung nicht nur hinsichtlich ihrer Belastung am Arbeitsplatz interviewt. Sie wird intensiv auch zu den sozialen Systemen befragt, in und mit denen die Person interagiert. Die Familie wird in die Befragung einbezogen. Das muss nicht voraussetzen, dass die Familie in der Sitzung wirklich anwesend ist.
  • Durch entsprechende Fragetechniken (zirkuläres Fragen) kann der Klient dazu angeregt werden, seine Beziehungen in einem größeren Zusammenhang zu sehen.
  • Systemische Therapie ist somit nicht Psychotherapie im herkömmlichen Sinn. Psychotherapie geht von einer Störung aus, die es zu beseitigen gilt.
  • Systemische Therapie nimmt das System in den Blick, in dem jemand lebt, agiert und interagiert.

Systemisches Denken erweitert den Blick von der Einzelperson auf ihr Umfeld.

Hervorgegangen ist die heutige Form systemischer Therapie und Beratung unter anderem aus der Arbeit von Virginia Satir. Die amerikanische Therapeutin engagierte sich für die Familie und die Beziehung, wodurch der Begriff systemische Familientherapie aufkam. Sie bildete die Grundlage dafür, in Systemen, im Kontext zu denken und nicht mehr die Analyse (oft vermeintlicher) psychischer Störungen zum Maß der Dinge in der Beratung zu machen.

Für die Klienten eine gute Entwicklung

Systemische Familientherapie in Frankfurt

Wir sind zertifiziert durch die Systemische Gesellschaft in Berlin (SG). Die mehrjährige Ausbildung in Heidelberg bei der Internationalen Gesellschaft für systemische Therapie (IGST) wurde mit dem Abschluss „Systemischer Therapeut und Berater“ ausgezeichnet. Systemische Supervision und Systemisches Coaching zählen zu unserem Angebot für soziale Einrichtungen und Institute aus dem Gesundheitswesen. Durch die Mitgliedschaft in der Systemischen Gesellschaft (SG) ist ein reger Austausch mit anderen systemischen Therapeuten und Beratern möglich. Wir bieten auch kollegiale Supervision (Intervision) an.

Zu unseren Angeboten für Systemische Therapie und Beratung zählen auch Workshops und Seminare, mit denen ein Abschluss / eine Ausbildung in Systemischer Therapie und Beratung ausgezeichnet ergänzt werden können.

Übungen zu Reflecting Team sowie Aspekte der Selbsterfahrung sind im Rahmen punktueller Weiterbildung im Supervisionszentrum möglich. Es handelt sich hier nicht um eine Ausbildung in systemischer Therapie, sondern um ergänzende systemische und hypnosystemische Werkzeuge, mit denen die Therapie effizienter werden kann.

Aus therapeutischer Sicht ist jede Form von Weiterbildung, bei der Ressourcen gestärkt werden, ein Gewinn.

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